OPEN SPACE

Freitag/Friday: 12-17Uhr / noon – 5pm
Samstag/Saturday: 12-19Uhr / noon – 7pm

Für die Zeit des Festivals wird es einen Open Space geben. Dieser soll ein Ort für Selbstorganisierung sein: Zusammen rumhängen und diskutieren, Spontane Workshops oder Gesprächsrunden veranstalten, Sachen lernen, die bei den Workshops noch nicht dabei sind oder was auch immer du im Kopf hast. Wenn du etwas im Open Space organisieren magst kannst du den Infopoint benutzen um das Thema und die Zeit zu veröffentlichen. Vielleicht hast du ja auch schon eine Gruppe von Leuten und ihr sucht noch einen Ort? Nutzt den Open Space, wenn ihr möchtet!

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For the time of the festival there will be an Open Space. This will be a space for self-organizing: To just hang out together and discuss stuff, having spontaneous workshops or talks, learning stuff together that is not covered by the workshops, or whatever you have in mind. If you want to organize something in the open space, you can use the info-point to announce the topic and the time for other people to join. Or you already have a group of people and just looking for a place to go: the Open Space is yours!

DONNERSTAG, 18. MAI

*Trans*itionierende Körperwahrnehmung*
@Zollschuppenstraße 11, EG rechts, 14-18 Uhr

Lesung: Ika Elvau: „Inter*Trans*Express“ + Konzert: R.Y.F.
@Meuterei, 18 Uhr

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FREITAG, 19. MAI

Kreativ Schreiben/TheaterPerformance: „Imagination – Krise – Wirklichkeit“
@MonaLiesa, Bernhard-Göring-Straße 152, 10-17 Uhr

Schweißen
@Wagenplatz Connewitz
Achtung, zweiteilig! ist schon voll, bitte nicht mehr anmelden
Fr., 19.05., 12-17 Uhr
Sa., 20.05., 12-16 Uhr

LKW-Schrauber*innen-Einführung
@Wagenplatz Connewitz, 13-17 Uhr

Go fuck yourselves – Kinky DIY Sextoys >> abgesagt / cancelled

Raise your voice! Einführung in die Stimm- und Sprecharbeit
@Frauenkultur, Windscheidstraße 51, 14-16 Uhr

Tattoo-Workshop für Anfängerinnen*
@Dölitzer, 14-20 Uhr
Achtung! Es gibt zwei hintereinander laufende Workshops:
Offen für alle Gender (14-17) und offen nur für FLTI* (17-20)

Kritische Weiblichkeit(en)
@Linxxnet, Bornaische Str. 3d, 19-21 Uhr

Lesung: WoMANtís RANDom: „Gummiband-Familien – rubberband-families“ & SchwarzRund: „Biskaya“
@MonaLiesA, Bernhard-Göring-Straße 152, 19-20:30 Uhr

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SAMSTAG, 20. MAI

Slackline
@Wagenplatz Connewitz, Grünstreifen, 12-16 Uhr
Achtung: Nur bei schönem Wetter!

Schweißen
@Wagenplatz Connewitz, !2. Teil!, 12-16 Uhr

Vulva – Körper, Lust und Selbstermächtigung
@MonaLiesa, Bernhard-Göring-Straße 152, 12-15 Uhr

Autoschrauben
@Wagenplatz Connewitz, 12-16 Uhr

Workshop: Spoken Word
@Wagenplatz Connewitz, 13-16 Uhr

How to make Music with a Computer
@Frauenkultur, Windscheidstraße 51, 15-19 Uhr

Transmisogynie-Workshop
@LinXXnet, Bornaische Str. 3D, 16-19 Uhr

Lesung: Mithu M. Sanyal: „Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens“
@MonaLiesa, Bernhard-Göring-Straße 152, 19 Uhr

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DETAILS:

DONNERSTAG, 18. MAI

*Trans*itionierende Körperwahrnehmung* – /Ein Empowerment-Workshop von und für Trans*personen/
@Zollschuppenstraße 11, EG rechts
Donnerstag, 18.05., 14-18 Uhr
von Emy Fem

Eingeladen sind: Trans*personen
Dauer: ca. 4h
Um euch für den Workshop anzumelden, schreibt bitte an: femmepower[at]gmx.de

Wir werden als Trans*personen sowohl exotisiert als auch stigmatisiert. Sind ständig damit konfrontiert etwas „besonderes“ zu sein. Es ist für viele Trans*personen schwierig unter diesen Bedingungen zu bemerken wer wir eigentlich sind. Unsere, teils sich verändernde, Körper, Gefühle und Sexualität wahrzunehmen. Es fühlt sich gut an eine passende Beziehung zu dem eigenen Körper und der eigenen Sexualität aufzubauen. Dabei hat keine_R das Recht uns diese abzusprechen. Welche Wörter, Berührungen und Handlungen fühlen sich richtig und gut an? Was tust Du weil es von Dir so verlangt/zugewiesen wird? Lebst Du die Sexualität die zu Dir passt oder folgst Du unpassenden Wünschen und Zuweisungen anderer? Lasst uns entdecken was sich gut anfühlt. Uns nicht lange an Diskursen und Theorien aufhalten sondern lernen uns einfach nur so lieben wie wir sind. Durch praktische Körperarbeit wird das Bewusstsein und das Gefühl für den eigenen Körper im Kontext zur Wahrnehmung des eigenen Geschlechts, Körpers und der Sexualität gefördert. Begib dich in unserem sicheren Rahmen auf die lustvolle Reise zu Dir selbst und versuch dich in diesem Workshop von Fremdzuweisungen zu befreien.

Emy Fem ist eine Sexarbeiterin, workshopleiterin und Aktivistin mit einem transitionierenden transgendered Körper. Sie arbeitet auf unterschiedlichsten Ebenen an den Themen Körper und Sexualität. Den workshop „trans*itionierende Körperwahrnehmung“ hat sie in unterschiedlichen Kontexten mit verschiedenen Workshopleiter_Innen mehrfach angeboten und verändert.
www.emyfem.net

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Lesung: Ika Elvau: Inter*Trans*Express – Eine Reise an und über Geschlechtergrenzen + Konzert: R.Y.F.
@Meuterei
Donnerstag, 18.05., 18 Uhr

Mit dem Inter*Trans*Express nach Queertopia – mit Zwischenstopps am Sockenregal, in der Selbsthilfegruppe und dort, wo es am Horizont glitzert.

Das Buch verhandelt Kurzgeschichten, Gedichte und Zeichnungen von Alltag und Widerstand als Genderoutlaw. Es beschreibt persönliche Erfahrungen und macht damit Inter*Perspektiven sichtbar. Dem vermeintlichen Expert*innentum und der Pathologisierung seitens der Medizin und Psychologie wird hier eine emanzipatorische Selbstdefinition von Geschlecht außerhalb der Kategorien Mann oder Frau entgegengesetzt.

Noch immer gibt es im deutschsprachigen Raum mit wenigen Ausnahmen kaum Bücher über Intersexualität, in denen Inter* selbst zu Wort kommen – anstelle von vermeintlichen Expert*innen. Es soll ohne zu viel (Gender)Theorie – aber mit emanzipatorischem Anspruch – klar werden, was es in der Realität bedeutet, in eine Welt der Männer und Frauen geboren zu werden – ohne selbst eines von beiden zu sein. Manchmal traurig, manchmal wütend, manchmal einfach nur verwirrt oder belustigt von dieser Zwei-Geschlechter Matrix.

Autor*in Ika Elvau beteiligt sich künstlerisch und aktivistisch an der Schaffung einer Queertopia, einer Gesellschaft ohne (Geschlechter-)Hierarchien.

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FREITAG, 19. MAI

Kreativ Schreiben/TheaterPerformance-Workshop: „Imagination – Krise – Wirklichkeit“
@MonaLiesa, Bernhard-Göring-Straße 152
Freitag, 19.05., 10-17 Uhr (mit Pause)
plus Präsentation am Abend
von Ani Lachnitt und Kaśka Bryla

Eingeladen sind: Frauen Lesben Trans Intersexpersonen
Teilnehmer*innenzahl: max. 15
Anmeldung an: katherin.bryla[at]yahoo.com
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Der Workshop ist eine Kollaboration der Zeitschrift PS:Anmerkungen zum Literaturbetrieb/Politisch Schreiben und der Theatermacherin Ani Lachnitt.

„Imagination Krise Wirklichkeit“ lautet das Thema der kommenden Ausgabe von PS. Davon inspiriert wollen wir im Rahmen des Ladyfests gemeinsam mit euch Theatertexte erarbeiten, daraus Kurzstücke entwickeln und performen. Das Theater als Kunstform sowie gesellschaftskritischer Spiegel lebt von Imagination, um Wirklichkeit fassbar zu machen und gleichsam eine neue Realität zu schaffen. Wenn ich schreibe oder schauspiele, imaginiere ich bestimmte Situationen, Gefühle, Prozesse. Ein künstlerischer Weg von der Vorstellung über die Krise hin zur Realisation. Während im Theater die Krise Teil eines kreativen Schaffensprozesses ist, wird sie oft als manipulatives Mittel eingesetzt – meistens, um Ängste zu schüren: „Das Boot ist voll“-Rhetorik, die absurde Sorge um ein „europäisches Abendland“ oder der „Brexit“ als Konsequenz solchen Ängsteschürens sind nur einige Beispiele von vielen. Mit unserem Workshop verführen wir euch dazu, die Krise zu nutzen und mit ihr in eine kreativ-kritische Auseinandersetzung zu gehen.

Den Workshop gliedern wir in zwei Teile: Am Vormittag erarbeiten wir mit Methoden aus dem kreativen Schreiben kurze szenische Texte, welche am Nachmittag als Kurzstücke inszeniert und am Abend als Werkschau präsentiert werden.

Angeleitet von:
Ani Lachnitt (Theaterpädagogin, Regisseurin), freischaffende Theaterpädagogin/Regisseurin/Performerin. Theaterstudium an der UDK Berlin/Sozialpädagogikstudium an der HTWK Leipzig. Mitarbeit u. a. am Theater an der Parkaue – Kinder- und Jugendstaatstheater Berlin, Schauspiel Weiden, Das letzte Kleinod, Theaterdialog, Shakespeare Company Berlin, Mikub. e.V., Frauen- und Lesbenzirkus Tentabulles. Zudem tätig als CoProjektleiterin im Theaterspielraum Bethanien sowie als Cogründerin und Produktionsleitung für Melon Rouge Varieté Shows.

Kaśka Bryla (Schriftstellerin, Redakteurin von PS), freischaffende Schriftstellerin, studiert am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Austauschjahr an der Universität der freien Künste in Berlin – Szenisches Schreiben. Mitbegründerin der Literaturzeitschrift PS. Teil des Netzwerks NIDS (Neues Institut für dramatisches Schreiben). Mitbegründerin des Theater/Performancekollektivs: Institute for Implicit Revulsion.

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Workshop: Schweißen
@Wagenplatz Connewitz
Achtung, zweiteilig!
Freitag, 19.05., 12-17 Uhr
Samstag, 20.05., 12-16 Uhr

Eingeladen sind / Who’s invited: Angehende SchweißerInnen ohne Vorkenntnisse / Future welders without previous knowledge
TeilnehmerInnenzahl begrenzt, wenn ihr sicher mitmachen wollt, meldet euch gerne vorher an! // leider schon voll, bitte nicht mehr anmelden // mareike.schwarz[at]yandex.ru
Number of participants is limited. If you want to make sure to join, write us a message! // sorry, no more registration possible // mareike.schwarz[at]yandex.ru

Fächerscheibe, Lichtbogen, Funkenflug, Legierung, Trennschleifer, Schraubstock… und ist das da die berühmte Schlacke? Dieser hitzige Workshop klärt über Werkzeuge, Schweißtechniken und verschiedene Metalle mit ihren Eigenschaften auf. Kurz: Was kann ich eigentlich wie zusammenbretzeln?

Neben Lernen und Ausprobieren werden wir zusammen etwas künstlerisches und technisches produzieren. An beiden Tagen zu kommen ist sinnvoll.

Es wird heiß und dreckig <3

/

This flaming workshop introduces tools, welding methods and metals with their different properties. In short, what can I melt together and how? Next to learning and trying we will produce something artistical and technical.

To join both days makes sense!

It‘s gonna be hot and dirty <3

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Workshop: LKW-Schrauber*innen-Einführung
@Wagenplatz Connewitz
Freitag, 19.05., 13-17 Uhr
von Lasse

Teilnehmer*innenzahl: max. 10
Voranmeldung erwünscht: nix[at]riseup.net

Wie funktionieren Motor, Bremsen, Lichter etc., und was für Bordwerkzeug brauchts um die Karre wieder ans laufen zu bringen?

Der Workshop richtet sich vor allem an Menschen die mit alten Lastern unterwegs sind, als Anschauungsobjekt ist ein Mercedes 508 dabei.

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Workshop: Go fuck yourselves – Kinky DIY Sextoys >> abgesagt / cancelled

Eingeladen sind / Who’s invited: Der Workshop ist nur für lsbtiq (lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, queer) Personen offen. Cis Heter@s sind diesmal nicht eingeladen. / The workshop is open only to lgbtiq (lesbian, gay, bi, trans*, inter*, queer) people. Cis heter@s are not invited this time.
Teilnehmer_innenzahl / Number of participants: Max. 15
Anmeldung / Sign up: wannamaketoys[at]gmx.de

Wir bringen einen Haufen Zeug mit und ihr könnt mit uns basteln, kreativ werden und euch austauschen.

Es ist möglich Harnesse, Handschellen, Peitschen, Halsbänder, Kitzler und andere schmutzige Spielzeuge zu basteln. Als Material werden wir vor allem recycelte Fahrradschläuche, Mäntel und einen Haufen Schnallen Nieten und Ringe mitbringen. Es gibt ein paar schon fertige Dinge zum anschauen, ausprobieren und inspiriert werden.

Wir freuen uns über Spenden, diese sind jedoch keine Voraussetzung um an dem Workshop teilzunehmen.

Wir wünschen uns für den Workshop einen Raum in dem sich alle wohlfühlen können, das bedeutet wir haben keinen Bock auf kinkshaming und rassistisches, transfeindliches, homofeindliches, interfeindliches, (trans-)misogynes oder anderes diskriminierendes Verhalten und Äußerungen.

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We are gonna get crafty and creative together and want to create a space to exchange our experiences.

It’s gonna be possible to make cuffs, collars, harnesses, whips, ticklers and other naughty tools. We will provide a lot of stuff, such as recycled bicycle tubes, tires, studs, rings and buckles. There also will be a few finished toys to look at, try out and get inspired.

We are happy about donations, but they are not a requirement to be able to take part in the workshop.

We would like the workshop to be a space in which we can all feel comfortable. Therefore we don‘t want kinkshaming or behaviour or speech which is racist, transphobic homophobic, interphobic, (trans-)misogynist, or in other ways discriminatory.

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Workshop: Raise your voice! Einführung in die Stimm- und Sprecharbeit
@Frauenkultur, Windscheidstraße 51
Freitag, 19.05., 14-16 Uhr
von Rike

Teilnehmer*innenzahl: 12-14
Anmeldung: henrike.hirsch@mtmedia.org

Welchen Einfluss haben Rollenbilder auf unsere Stimme? Wie verändern gesellschaftliche Normen und Erwartungen den eigenen Umgang mit Stimme und Sprache? Wer kontrolliert eigentlich mein wichtigstes körpereigenes Instrument?

Der Workshop “RAISE YOUR VOICE!” gibt eine kleine Einführung in die Möglichkeiten der eigenen Stimme, diskutiert gesellschaftliche Eingriffe in den eigenen Aus- und Eindruck und gibt kleine Hilfestellungen für: Alle, die gehört werden wollen, alle, die ihre Stimme erheben wollen, alle, die die Kontrolle über ihr Instrument zurückerlangen wollen und alle, die lernen wollen, ohne Heiserkeit MAL RICHTIG LAUT ZU SEIN !!!

wenn Ihr nicht barfuß sein mögt, bringt Schläppchen oder Stoppersocken mit!
if you don‘t like to be barefoot, bring some slippers!

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Workshop: Tattoo für Anfängerinnen*
@Dölitzer Str. 26
Freitag, 19.05., 14-20 Uhr
Achtung! Es gibt zwei parallel laufende Workshops (gleicher Ort)
Workshop 1 14 – 17 Uhr von Dominika ist offen für all gender und kann auf Deutsch, Englisch und Polnisch gehalten werden (je nach Teilnehmer*innenwunsch).
Workshop 2 17 – 20 Uhr von Anef ist nur offen für FLTI*.

von Dominika

Offen für all gender
Teilnehmer*innenzahl: begrenzt auf 10

Bei dem Workshop werden die Grundlagen des Tätowierens vermittelt, zum Beispiel Hygienevorschriften, die Vorbereitung des Arbeitsplatzes, die Entwicklung von Vorlagen für Tattoo-Motive sowie der Tätowiervorgang an sich.

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Warsztat tatuatorski: podczas warsztatow poznacie podstawy tatuowania, takie jak: przygotowanie skory, odbicie wzoru, przygotowanie stanowiska i higiena, jak rowniez kilka slow o sprzecie . Wlasne proby na sztucznej skorze. Warsztat w kameralnym gronie (5 osob).

Dominika:
Siostroskalpel
StoczniaTattoo

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Workshop: Kritische Weiblichkeit(en)
@linxxnet, Bornaische Str 3d
Freitag, 19.05., 19-21 Uhr

Teilnehmer*innen: 5 – 15 Frauen*
Umfang: 2 Stunden
- leider nur auf deutsch möglich -
Keine Anmeldung erforderlich

Zuschreibungen von „Weiblichkeit“ begegnen uns beständig, nicht nur im sogenannten „gesellschaftlichen Alltag“, sondern auch in Polit-Gruppen, Wohn-/Projekten und Beziehungen. Aber was ist überhaupt unter „Weiblichkeit“ zu verstehen und welche Kritikpunkte gibt es an der Idee „Weiblichkeit“? Dabei stellt sich auch die Frage nach Annahme und Ablehnung von verschiedenen Aspekten von Weiblichkeit und damit verbundenen Widersprüchen.

Im Workshop wollen wir uns mit diesen Fragen und Themen sowie mit eigenen Vorstellungen von Weiblichkeiten und deren Ausdruck auseinanderzusetzen.

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Lesung: WoMANtís RANDom: „Gummiband-Familien – rubberband-families“ & SchwarzRund: „Biskaya“
@MonaLiesA, Bernhard-Göring-Straße 152
Freitag, 19.05., 19-20:30 Uhr

familie ist ein dehnbarer begriff. dehn- und formbar wie die gummibänder, mit denen WoMANtís RANDom dieses faszinierende, zweisprachige familienbuch erstellt hat. gummibänder gibt es einzeln oder gemeinsam, in unterschiedlichen größen. sie begleiten unseren alltag. manchmal rücken sie in den vordergrund, sie halten viel aus und gehen auch mal kaputt. sie sind dynamisch, flexibel, wieder benutzbar wie bindend – und damit wunderbar geeignet, ganz eigene familienbilder zu gestalten.

„gummiband-familien – rubberband families“ feiert das grenzenlose spektrum von familie und lädt zu einem spielerischen, vorurteilssensiblen umgang mit sprache ein, der alle familienangehörigen einbeziehen und wahrnehmbar machen möchte. über die zweisprachigkeit hinaus bietet der band zahlreiche angebote für alle teile der familie, begriffe und vorstellungen selbst mit stift, wort und gummiband zu verändern, zu dehnen und für sich passend zu formen.

WoMANtís RANDom ist media-akrobat*_in, geschichtenerzählende, über_setzende person, buchillustrator_+in und poeT*_in im herzen. fancy (das pronomen von WoMANtís) arbeitet intersektional zu familie, mehrfachdiskriminierungen sowie sprachpraktiken, die raum für respektvolle aushandlungen bieten, und spielt jazzpunk an RANDom orten.

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„Biskaya“ ist ein afropolitaner Roman über das Leben von Schwarzen Menschen in Berlin. Die dreißigjährige Tue ist mit drei Elternteilen aufgewachsen und verdient heutzutage ihr Geld als Sängerin einer deutschsprachigen Indie-Band. Doch mit den anderen Bandmitgliedern hakt es und auch ihre WG wird Tue immer fremder, Ruhe findet sie allein bei ihrem besten Freund Matthew. Er ist die Familie, die es in ihrem Leben seit Jahren nicht mehr gegeben hat.

In ihrem neuen Roman vermittelt SchwarzRund ein Gefühl, wie es ist, Schwarz zu sein in einem Land von Weißen, ohne dieses Schwarzsein mit einer afrikanischen Region verbinden zu können.

SchwarzRund kam als Schwarze Deutsche Dominikaner*in mit drei Jahren nach Bremen, lebt seit fast zehn Jahren in Berlin. Seit 2013 publiziert sie auf ihrem Blog schwarzrund.de und in diversen Magazinen. Mehrdimensionale Lebensrealitäten inner- und außerhalb von Communitys verhandelt sie in Performance-Texten, Vorträgen und Veranstaltungsreihen.

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SAMSTAG, 20. MAI

Vulva – Theoretischer Workshop zu Körper, Lust und Selbstermächtigung
@@MonaLiesa, Bernhard-Göring-Straße 152
Samstag, 20.05., 12-15 Uhr
von Nina und Hannah

Teilnehmer*innen: 4-40
Keine Anmeldung erforderlich

wenn möglich bringt decke, kissen oder schlafsack mit, um eine weiche unterlage zu haben!
if possible, please bring blanket, pillow or sleeping bag for a soft surface!

Gesellschaftlich und augenscheinlich körperlich versteckt – wir wollen mit euch die Vulva neu entdecken. Im Workshop widmen wir uns u. a. Beckenboden, Ejakulation und Zyklus und räumen mit euch gemeinsam mit Mythen und unvollständigen Biologiebuchabbildungen auf. Warum sagen wir „da unten“, warum sind Schleim und Blut ein mediales Tabuthema und wie groß ist die Klitoris eigentlich wirklich? Aufklärung 2.0 für Lippen und Hügel ohne Scham.

Despite living in this oversexualised world, information material and well done sexual education on the complexity of vulva carrier´s wonderful body parts is rare. In this theoretical workshop we open space --- to give you some tools to advance your knowledge about the clitoris, ejaculation, menstruation, prostata and orgasm – or give you the oppurtunity to share your knowledge with others and talk in small groups. Viva la Vulva!

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Workshop: Autoschrauben
@Wagenplatz Connewitz
Samstag, 20.05., 12-16 Uhr
von / by Uli

Eingeladen sind / Who’s invited: Alle außer Cis-Männer. Leider nicht barrierefrei, da der Pkw auf einer nicht mit Rollstuhl befahrbaren Grube stehen wird. / Open for everyone except cismen. Sadly not barrier-free since the car will stand on a pit that can‘t be driven on with a wheelchair.

Beim Blick unter die Motorhaube fragst Du Dich was da was ist? Du würdest gern Basics können wie Öl und Reifen wechseln, Batterie tauschen etc. ohne dafür in eine Werkstatt zu müssen? Auch am Auto gibt es einfache Handgriffe – ich möchte mit Euch gemeinsam oben genannte Basics ausprobieren.

/

Having a look under the cowl you wonder what it is you see? You would like to know basics like changing oil or tires or the battery without having to pay a garage? There is work on a simple level even with a car – I‘d like to try out some of these basic skills together with you.

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Workshop: Slackline
@Wagenplatz Connewitz, Grünstreifen
Samstag, 20.05., 12-16 Uhr
Achtung: Nur bei schönem Wetter!

Eingeladen sind: FLTI
Teilnehmende: max. 8
Anmeldung: myhnamy-dawai[at]yahoo.com

Wer schon immer mal auf einem wackeligen Spanngurt laufen wollte, so wie sie immer im Park rum hängen, ist hier genau richtig. Unterstützt von einer Fachfrau könnt ihr euch hier auf einer slackline ausprobieren, ein Gefühl für die körperlichen und mentalen Herausforderungen dieses Sports bezüglich Muskelbeanspruchung, Gleichgewichtssinn und Konzentrationsfähigkeit bekommen und mit schön wackeligen Knien nach Hause gehen.
Auch für Unsportliche.

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Workshop: Spoken Word
@Wagenplatz Connewitz
Samstag, 20.05., 13-16 Uhr
von Mona Moon

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How to make Music with a Computer
@Frauenkultur, Windscheidstraße 51
Samstag, 20.05., 15-19 Uhr
by Martyna (Zdrada Palki)

Who’s invited: FLTI* people
Number of people: max. 8
Language: English
Time:4 hours with breaks
What to bring: A laptop, headphones
Sign up: zdradapalki[at]gmail.com
No experience needed.

This workshop is for flti* people who have no experience in making music but want to learn in a friendly non-judgemental antiprofessional atmosphere. We‘ll look at the FL Studio program (Attention! It unfortunately doesn‘t work on Linux) and learn its basic functions to make a simple beat. Leaving the workshop you‘ll be able to start working on your own.

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Transmisogynie-Workshop
@LinXXnet, Bornaische Str. 3D
Samstag, 20.05., 16-19 Uhr
von Louzie

Teilnehmer*innenzahl: unbegrenzt
Keine Anmeldung erforderlich

Trans* Frauen und trans* Weiblichkeiten sind inzwischen selbstverständlicher Teil queerer Räume und Szenen. Nach langen Debatten über unseren Ein- oder Ausschluss, nachdem unsere Existenz Jahrzente lang in feministischen Diskursen ignoriert, abgewertet oder negiert wurde, gibt es in queeren und feministischen Zusammenhängen mittlerweile einen überwiegenden Konsens darüber, dass wir „dazu gehören“. Endlich alles super?

Leider nein. Die reine Tatsache, dass wir nicht mehr regelmäßig gewaltsam aus queeren und „Frauen“-Räumen rausgeschmissen werden, ist zwar schön, reicht aber nicht aus. Weiterhin gilt, dass wir in diesen Räumen möglichst unauffällig zu sein haben, dass wir – als Personen und als Gruppe von Menschen mit spezifischen, oft ähnlichen Erfahrungen – überwiegend ignoriert werden. Wir dürfen zwar die Eingangstür durchschreiten, aber eine andere Person anzusprechen, möglicherweise sogar anzuflirten, oder die spezifischen eigenen Themen zu benennen, gilt schnell als übergriffig und wird als Argument genutzt, uns (individuell und selbstverständlich keineswegs, weil wir trans* weiblich sind) gleich wieder aus dem jeweiligen Raum zu entfernen.

Weiterhin gilt, dass wir in queeren Räumen nicht in der gleichen Weise als begehrenswert gesehen werden, dass uns unser lesbisch- oder queer-Sein abgesprochen wird, dass sich diejenigen rechtfertigen und erklären müssen, die mit uns intime und/oder Liebesbeziehungen eingehen, weil es auch deren lesbisch oder queer Sein in Frage stellt. Weiterhin gilt, dass uns nicht das gleiche Handlungsspektrum offen steht wie cis Frauen und trans* Männlichkeiten. Diejenigen von uns, die sich feminin performen, haben darüber hinaus mit weit verbreiteter Femininitätsfeindlichkeit zu tun. Diejenigen von uns, die sich überhaupt sichtbar performen, werden als „unecht“ und „unnatürlich“ gelesen – in einer Szene, die „Gender als Performance“ zu ihrem Programm erklärt hat.

Diejenigen von uns, die Schwarz oder of Color sind, müssen sich mit Rassismus rumschlagen. Diejenigen von uns die zugeben, als Sexarbeiterinnen zu jobben, gelten nicht als emanzipiert – oder vom Kapitalismus besonders benachteiligt – sondern als schamlose Sexmaniacs, die allen von ihren Genitalien erzählen wollen.

Und das alles ist kein Zufall, keine Anhäufung von unabhängig von einander existierenden, womöglich nur lokalen Einzelproblemen, das ganze ist ein Ausdruck struktureller Diskriminierung, der einen Namen hat: Trans*misogynie.

Die allermeisten von „uns“ trans* Weiblichkeiten, so unterschiedlich unsere Persönlichkeiten, Erfahrungen und Lebenssituationen auch sind, sind (nicht nur, aber auch) in feministischen und queeren Räumen in irgendeiner Art von Trans*misogynie betroffen. Häufig, vermutlich sogar in den allermeisten Fällen, liegt das nicht an aktiver Bösartigkeit oder zielgerichtet diskriminierendem Verhalten der nicht-trans* weiblichen Mehrheiten in diesen Räumen, sondern schlicht an der Unwissenheit darüber, dass es Trans*misogynie überhaupt gibt, wie sie funktioniert, und wie sie reproduziert wird. Viele der Zuschreibungen, Unterstellungen, Verletzungen und Ausgrenzungen, die wir erfahren, passieren „im vorbei Gehen“, werden unbewusst oder sogar ungewollt gegen uns ausgeübt. Das ändert aber nichts daran, wie weit verbreitet diese Mechanismen sind.

In diesem Workshop will ich grundsätzlich vorstellen, was Trans*misogynie ist und wie sie sich – speziell in feministischen und queeren Szenen – zeigt. Ich will aufklären über die Situation, in der sich viele trans* Weiblichkeiten befinden, sobald sie sich in „die Szene“ begeben und den Teilnehmer_innen die Möglichkeit geben, sich selbst und ihr Verhalten zu überprüfen und weiter zu entwickeln. Mir geht es nicht um moralische Schuldzuweisungen oder um eine neue „wir/die anderen“-Polarität, mir geht es darum, allgemein ein Klima in der Szene zu benennen und mit zu verändern, das strukturell ausgrenzend gegenüber trans* Weiblichkeiten ist, und das von großen Teilen „der Szene“ reproduziert wird. Und der erste Schritt dahin ist Aufklärung.

/

Trans Women and trans femininities have become a natural part of queer spaces and scenes. After long debates about our in- or exclusion, after our existance had been ignored, devaluated, or denied for decades in feminist discourses, queer and feminist scenes have more or less reached consent about the fact that „we belong.“ Finally, everthing’s fine?

Unfortunately, no. The mere fact that we are not being violently forced out of queer and „women’s“ spaces regularily is nice but not sufficient. Still we are to be as inconspicuous as possible in these spaces, that we are mostly being ignored – as persons and as a group of people with specific, oftentimes similar experiences. We are allowed to pass the entrance, but aproaching, possibly even flirting, with another person, or mentioning the topics specific to our group, is quickly labeled intrusive and is used as a reason to exclude us (as individuals and, of course! never for our being trans feminine) once again from the very space.

Still we are not seen as desirable as others in queer spaces, still we are being denied our being lesbian or queer, still those who enter intimate or romantic relationships with us have to justify and explain themselves, because it puts their being lesbian or queer into question. Still our range of actions and behaviors is not as large as that granted to cis women and trans masculinities. In addition, those of us who perform feminine have to fight femmephobia/hostility against femininity. Those of us who perform visibly in the first place are being labeled „in-authentic“ and „unnatural“ – in a scene that has declared „gender as a performance“ as a base of action.

In addition, those of us who are Black or of Color have to fight racism. In addition, those of us who admit jobbing as sex workers are not considered emancipated – or, being especially disadvantaged by capitalism – but as shameless sexmaniacs who want to tell everyone about their genitals.

And all of that is no coincidence, no piling up of independent, maybe even local, individual problems, it is a reflection of structural discrimination that has a name: Transmisogyny.

The very most of „us“ trans femininities in feminist and queer spaces, as different our personalities, experiences, and living situations may bei, are (not solely, but also) affected by some kind of transmisogyny. Often, probably even most of the time, that’s not due to active hostility or directly discriminating behaviour by the non-trans feminine majority in these spaces, but simply due to a lack of knowledge about the existence of transmisogyny in the first place, about the ways it works and how it is being reproduced. A lot of the ascribtions, assumptions, violations, and exclusions we face happen „on the fly,“ are being uncosciously or even unwillingly directed against us. This does not change anything about how frequent these mechanisms are, though.

In this workshop, I want to present the basics of what transmisogyny is in the first place, and how it appears, especially in feminist and queer scenes. I want to educate about the situation many trans femininities face as soon as they enter „the scene“ and offer opportunities to the participants to check and advance themselves and their behaviors. I do not care for moral accusations or new „we/others“ polarizations, I care for naming and changing an atmosphere in the scene that is structurally excluding for trans femininities and that is being reproduced by large parts of „the scene.“ And the first step towards change is education.

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Lesung und Diskussion mit Mithu M. Sanyal: „Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens“
@MonaLiesa, Bernhard-Göring-Straße 152
Samstag, 20.05., 19 Uhr
!Achtung! Externe Veranstaltung: Die Mona LiesA bittet euch um eine Eintrittsspende von 2-5€

Am Thema Vergewaltigung entzünden sich immer wieder erbitterte Debatten, manifestiert sich die Haltung der gesamten Gesellschaft gegenüber Geschlecht, Sexualität und Verletzbarkeit. Doch trotz breiter medialer Berichterstattung gibt es bis jetzt keine umfassende, sachliche Auseinandersetzung mit diesen Zusammenhängen. Mithu M. Sanyal schließt diese Lücke.

Sie zeichnet nach, wie wir als Gesellschaft über Vergewaltigung reden und wie sich das wiederum auf die Realität von Vergewaltigung auswirkt. Beim Sprechen über sexuelle und sexualisierte Gewalt halten sich hartnäckig die Vorstellungen von aktiver, aggressiver Männlichkeit und passiver, bedrohter Weiblichkeit. In diesem Zusammenhang betrachtet Sanyal auch die Rolle, die Rassismus spielt, was sexuelle Selbstbestimmung und Konsens wirklich bedeuten, und wie über die Jahrhunderte nicht nur Sexualität, sondern auch Gewalt gegendert wurde.

Von Aristoteles bis #aufschrei und #ausnahmslos, über Foucault, feministischen Kämpfe um die Anerkennung von Vergewaltigung bis hin zu Gina-Lisa Lohfink geht Sanyal der Frage nach, wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann. Was heißt »Nein heißt nein«? Was heißt »ja heißt ja«? Und welche Debatte müsste sich jetzt an die Reform des §177 StGB anschließen?

Dr. Mithu Melanie Sanyal wurde 1971 als Tochter einer polnischen Mutter und eines indischen Vaters in Düsseldorf, Oberbilk geboren, wo sie inzwischen wieder mit ihrem Partner, Charles Matthew Rouse, einem englischen Musiker, und deren beiden Kindern lebt. Sie ist promovierte Kulturwissenschaftlerin, lehrt an verschiedenen Universitäten und schreibt neben Büchern auch für diverse Rundfunk- und Printmedien wie EMMA und Missy Magazine.